Petersburger Dialog - Forum für gesellschaftliche Zeitfragen und Fragen der deutsch-russischen Beziehungen

„Der Petersburger Dialog wurde im Jahr 2001 vom damaligen deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ins Leben gerufen. Der Name des Gesprächsforums bezieht sich auf den ersten Veranstaltungsort Sankt Petersburg in Russland.

Wichtigste Veranstaltung ist die Jahrestagung, für die der Begriff Petersburger Dialog synonym verwendet wird. Sie findet in der Regel abwechselnd in Russland und Deutschland statt, eine Ausnahme waren die Dialoge 2006 in Dresden und 2007 in Wiesbaden. 

Der Petersburger Dialog wird von politischen und privaten Stiftungen, von deutschen und russischen Unternehmen sowie von den Regierungen beider Staaten unterstützt. Schirmherren des Gesprächsforums sind der jeweils amtierende deutsche Bundeskanzler und der jeweils amtierende russische Präsident.“ Quelle: Der Petersburger Dialog auf Wikipedia

Der Petersburger Dialog steht für den regelmäßigen Austausch zwischen Deutschland und Russland

Der Petersburger Dialog wurde 2001 vom russischen Präsidenten Vladimir Putin und dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder in St. Petersburg ins Leben gerufen, um ergänzend zu den politischen Foren eine zivilgesellschaftliche Austauschplattform zu schaffen. Neben jährlichen Plenarveranstaltungen führt das Forum in insgesamt 10 Arbeitsgruppen thematische Fachtagungen und Konferenzen durch.

Auf Initiative des deutschen Botschafters a. D. Ernst-Jörg von Studnitz und Ludmila Verbitzkaja, Präsidentin der Staatlichen Universität St. Petersburger, entstand eine eigene Arbeitsgruppe für Bildung und Wissenschaft. Unter der Leitung von Prof. Dr. Wilfried Bergmann beschäftigt sich diese in jährlich bis zu sechs Fachtagungen mit aktuellen Bildungsfragen und den Wissenschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern. 

Christopher Jahns ist seit Gründung des Petersburger Dialoges aktives Mitglied der deutsch-russischen Diskussionsplattform und bringt sich sowohl im Plenum als auch in der Arbeitsgruppe Bildung und Wissenschaft ein. Sein breites Wissen – insbesondere aus dem Bereich der praxisorientierten Wissenschaftspolitik – und seine Impulse zum Einfluss neuer Technologien auf Hochschulstrukturen und die Curricula einzelner Studiengänge tragen zu einem kontinuierlichen Erfahrungsaustausch bei. 

Vor allem Christopher Jahns Bewertungen der gesellschaftlichen Relevanz neuer Technologien und der erforderlichen Umstrukturierungen in strukturschwachen Regionen beider Staaten, auch mit Blick auf berufliche Weiterbildung und den Aufbau digitaler Kompetenzen, tragen zu gemeinsamen neuen Ansätzen und Lösungen bei.

„Der Petersburger Dialog ist ein ständiges deutsch-russisches zivilgesellschaftliches Diskussionsforum, das im Jahr 2001 vom damaligen deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ins Leben gerufen wurde. Seine wichtigste Veranstaltung ist der jährlich abwechselnd in Russland und Deutschland stattfindende „Petersburger Dialog“, an dem etwa 250-300 Experten aus allen gesellschaftlichen Bereichen beider Länder teilnehmen. Die Arbeit des Petersburger Dialogs wird bilateral koordiniert und abgestimmt. Die Vorstände und Arbeitsgruppenkoordinatoren beider Seiten bereiten die Jahrestagungen thematisch vor und nominieren die Teilnehmer. Zur organisatorischen Umsetzung gibt es zwei ständige Geschäftsstellen in Berlin und St. Petersburg. Die deutsche Geschäftsstelle des Petersburger Dialogs e.V. ist räumlich beim Deutsch-Russischen Forum angesiedelt.“ Quelle: Website des deutsch-russischen Forums

Vorstand und Mitglieder des Petersburger Dialoges

Den Vorstand von deutscher Seite im Petersburger Dialog e.V. bilden Ronald Pofalla und als sein Stellvertreter Oliver Hermes.
Von russischer Seite hat Dr. Wiktor Alexejewitsch Subkow den Vorstandsposten des russischen Lenkungsausschusses inne. Sein Stellvertreter ist Prof. Dr. Nikolai Michailowitsch Kropatschew.

Ronald Pofalla ist Vorsitzender des Vorstandes des Forums Petersburger Dialog Deutschland
Ronald Pofalla
Dr. Wiktor Alexejewitsch Subkow
Oliver Hermes
Prof Dr Nikolai Michailowitsch Kropatschew ist stellvertretender Vorsitzender Petersburger Dialog Russland
Prof. Dr. Nikolai Michailowitsch Kropatschew

Zu den prominenten Namen der Mitglieder von deutscher Seite gehören unter anderen Dr. h.c. Lothar de Maizière, Ministerpräsident a.D. und Bundesminister a.D. sowie der ehemalige Ministerpräsident von Brandenburg, Matthias Platzeck.
Eine vollständige Liste der deutschen Mitglieder im Petersburger Dialog findet sich hier auf der Website des Forums.
Hier sind auf der Website die Mitglieder von russischer Seite im Petersburger Dialog aufgeführt.

Die Arbeitsgruppen des Petersburger Dialoges

In aktuell zehn Arbeitsgruppen tauschen sich regelmäßig die Teilnehmer zu den unterschiedlichsten Themen des öffentlichen Lebens in bilateralen Zusammenkünften aus. Dem Grundsatz eines gemeinschaftlichen Austauschs folgend, werden die Arbeitsgruppen jeweils von einem deutschen und russischen Koordinator geleitet.

Weiterführende Informationen zu den einzelnen Arbeitsgruppen finden Sie auf der Website des Petersburger Dialoges unter folgendem Link.

Die Arbeitsgruppe Bildung und Wissenschaft

Als Mitglied der Arbeitsgruppe Bildung und Wissenschaft möchte ich diese Arbeitsgruppe etwas näher vorstellen und über unsere Aufgaben und Ziele informieren.

Unter dem Titel „Leadership im 21. Jahrhundert“ fand sich im November 2020 die Arbeitsgruppe Bildung & Wissenschaft zu einem Online-Treffen zusammen. Wir Vertreter von Hochschulen aus Deutschland und Russland tauschten uns dabei über Learnings und Folgen der Corona-Krise für Bildungsanbieter in angeregten Diskussionen aus.

  • Wie gehen Leader mit dieser Transformation um?
  • Was bedeutet das für uns als Bildungsanbieter?
  • Welche Erfahrungen können wir teilen?

Die Zeitung "Petersburger Dialog"

Als gemeinsames Projekt von deutschen und russischen Journalisten erscheint die Zeitung  „Petersburger Dialog“. Die Redaktion hat sich zum Ziel gemacht, Themen, die alle Deutsche und Russen gleichermaßen betreffen, zu erörtern und dabei auch strittige Fragen von beiden Seiten zu beleuchten.
Seit September 2017 erscheint die Zeitung im Verlag Kommersant in russischer Sprache, in Deutsch im Verlag Times Media von Detlef Prinz in Berlin. 
Die elektronischen Ausgaben als PDF werden hier zum Download bereitgestellt. Die Website der Zeitung findet sich unter folgendem Link.

Partner und Förderer 2020

Um die Bedeutung des Petersburger Dialoges zu unterstreichen, habe ich hier noch eine Übersicht der Partner und Förderer 2020 zusammengestellt. Auswärtiges Amt, die Konrad Adenauer Stiftung und die Friedrich Ebert Stiftung, die Körber Stiftung, die Hanns Seidel Stiftung, sowie die Heinrich Böll Stiftung, die Rosa Luxemburg Stiftung und die Friedrich Naumann Stiftung; diese Auflistung ist Ausdruck dafür, welche Wichtigkeit dem Dialog und Austausch zwischen Russland und Deutschland beigemessen wird. Als Partner und Förderer aus der Wirtschaft fungierten 2020 Schüco, Siemens Energy, VNG, die Deutsche Bank und Herrenknecht. Quelle: Website des Petersburger Dialoges